Unterstützen auch Sie das Kloster Maria der Engel Appenzell

Unter der Verantwortung von Bischof Markus Büchel gingen die Gebäude der ehemaligen Klosteranlage an die Stiftung Kloster Maria der Engel Appenzell über. Er setzte einen Kirchenrektor für die pastorale Nutzung der Klosterkirche ein. Die kirchliche Stiftung bezweckt die Erhaltung des Klostergebäudes Maria der Engel Appenzell sowie die Ermöglichung eines spirituellen Lebens im Klostergebäude.

Nach einem ersten Öffnungsschritt leitete der Stiftungsrat eine nächste Phase der Belebung des Klosters ein. Dabei sollen die verschiedenen Bereiche des Klosters aufgewertet, geöffnet und attraktiver für ein breiteres Publikum werden. Diese Projekte werden unter der Vision 21 zusammengefasst. Dabei wird behutsam vorgegangen. Wir wollen Ruhe und geistliche Spiritualität im Kloster erhalten und fördern sowie gleichzeitig auf die denkmalschützerischen Aspekte Rücksicht nehmen.

Die Stiftung kann den Betrieb des Klosters mit eigenen Geldern und Beiträgen finanzieren und setzt sich ein, für die vorgesehenen Investitionen so viele Eigenmittel wie möglich zu erwirtschaften. Für den Grossteil des Kapitalbedarfs ist die Stiftung allerdings auf Spenden, Beiträge oder Legate angewiesen. Die Mittelbeschaffung ist eine zentrale Voraussetzung für die Realisierung der Vision 21.

Die Sanierung des Klosters Maria der Engel Appenzell – eine unterstützungswürdige Aufgabe

Das ehemalige Frauenkloster Maria der Engel ist aus dem Dorfbild von Appenzell nicht wegzudenken. Es bildet zusammen mit dem Schloss den südlichen Abschluss des historischen von Kirche, Rathaus und Hauptgasse gebildeten Zentrums von Appenzell. Seinem jahrhundertealten Zweck entsprechend stehen die Gebäude in ruhigerer Umgebung und strahlen wohltuende Stille aus.

Diese Klosteranlage ist ein wichtiges Zeugnis der Kultur- und Religionsgeschichte unseres Kantons und ein prägendes Element des Innerrhoder Hauptorts. Sie ist unbedingt zu erhalten – für das Dorf, für die Bevölkerung Appenzells und für alle einkehrenden Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Dazu sind grosse Anstrengungen notwendig, welche heute bereits im Stiftungsrat, im Stiftungsbeirat, im Freundeskreis, von den Mitarbeitenden und insbesondere von den Freiwilligen geleistet werden.

Damit ist es allerdings nicht getan. Zur Erhaltung der gesamten Stiftungsbauten sind Investitionen von mehreren Millionen Franken notwendig. Eine gewaltige Summe, welche die Stiftung selber nicht aufzubringen vermag. Das unveräusserliche Stiftungsgut kann hypothekarisch nicht belastet werden. Darum ist die Stiftung auf die Mithilfe zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer dringend angewiesen.

Carlo Schmid-Sutter
Präsident Ausschuss Vision 21
alt Landammann und alt Ständerat

Liebe Freunde des Klosters Maria der Engel Appenzell

Wie kann ein weitgehend original erhaltenes franziskanisches Kloster aus dem 17. Jahrhundert mitten in Appenzell belebt werden?

Diese Frage treibt mich seit vielen Jahre um. Vielleicht hat alles schon in meiner Kindheit angefangen, als mich meine Mutter ins damalige Frauenkloster mitnahm. Noch heute haften Bilder in meinem Kopf: Der grosse Griff der Klosterglocke, das geheimnisvolle Gitterfensterchen der Klosterpforte, die herzliche Begrüssung der Pförtnerin, ihr zauberhaftes Entriegeln der Besuchertüre, die Treppe hoch auf die Empore zur Orgel, die schlichten, langen Gänge. «Was um Himmels Willen hält die Schwestern in dieser freiwilligen Klausur?», fragte ich mich immer wieder.

Damals ahnte ich nicht, dass mich diese Frage in der Stiftung Kloster Maria der Engel Appenzell nach dem Wegzug der letzten fünf Kapuzinerinnen als Stiftungsrat weiter begleiten würde.

Sind es die franziskanische Einfachheit und die besinnliche Ruhe? Ist es das geschwisterliche Verhältnis zur Schöpfung in Form des schönen Klostergartens? Ist es das respektvolle Miteinander und Füreinander in gemeinschaftlicher Freiwilligkeit, beschenkt von christlicher Nächstenliebe und tiefem Gottvertrauen? Wahrscheinlich ermöglichte eine Mischung von all dem das spürbar wertvolle Wirken der ehrwürdigen Schwestern an diesem besonderen Ort.

Wie können wir diesen Ort wieder beleben? Indem Gut und Geist, getragen von einer Gemeinschaft von Freiwilligen, für Interessierte zugänglich und erlebbar gemacht werden! Als Ort der Ruhe und Besinnung in Einfachheit im klösterlichen Gästehaus, als Ort der Begegnung und des Verweilens im klösterlichen Treffpunkt mit Klosterladen, Klostercafé oder Klosterpark. Die drei Annex-Gebäude der Stiftung tragen dabei als klosternahe Wohnhäuser zur ökonomischen Stabilität der Stiftung bei. Die Wiederansiedlung einer geistlichen Gemeinschaft wird ermöglicht.

Zur Umsetzung dieser Vision bedarf es umfassender Sanierungsmassnahmen an der denkmalgeschützten Klosteranlage und den ortsbildprägenden Stiftungsimmobilien. Der Betrieb ist selbsttragend, doch fehlen eigene Mittel für die Sanierung. Der grösste Teil der Investitionen muss mit Fremdmitteln gedeckt werden. Die Stiftung ist auf Ihr Wohlwollen und Ihre Hilfe angewiesen. Vielleicht ist es Ihnen auch ein Anliegen, diesen ehrwürdigen Ort geistlichen Lebens mitten in Appenzell zu erhalten, zu beleben und weiterzuentwickeln?

Wir würden uns freuen, Sie bald zu unseren Weggefährten zählen zu dürfen und danken Ihnen schon jetzt für Ihre grosszügige Unterstützung.

Christian Fritsche
Präsident der Stiftung Kloster Maria der Engel Appenzell

Vision und Strategie

Nach einem ersten Öffnungsschritt leitete der Stiftungsrat eine nächste Phase der Belebung ein. Um den Erfolg der Stiftung langfristig sicherzustellen, definierte er vier eigenständige Standbeine mit Vision, Gesamtzielsetzung und den strategischen Stossrichtungen.

Vision

Dafür steht die Stiftung.

Gesamtziel

Die Umsetzung der Vision orientiert sich an den langfristig anzustrebenden Gesamtzielen.

Strategische Stossrichtungen

Mit diesen strategischen Stossrichtungen soll das Gesamtziel erreicht werden.

Ansprechpartner Vision 21

Roman Manser
Stiftungsrat

Stiftung Kloster Maria der Engel
Poststrasse 7
9050 Appenzell

T +41 (0)71 787 18 45
roman.manser@kloster-appenzell.ch